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Noch schnell besuchen bevor alles modernisiert wird.

 

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Das Kraftwerk wurde 1937 als Teil einer unvollendet gebliebenen Industrieanlage der Reichsbahn geplant und ab 1940 gebaut. Zuvor wurden archäologische Ausgrabungen durchgeführt, um Teile eines bajuwarischen Gräberfelds zu erschließen. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Reichsbahnanlagen in Aubing bombardiert, nach Kriegsende blieb die Anlage zunächst ungenutzt. 1952 erfolgte durch die Deutsche Bundesbahn ein Umbau der Halle zum Heizkraftwerk. Seit dessen Stilllegung, wohl zwölf Jahre später, steht die Halle leer.

In den 1990er Jahren fanden Techno-Partys im Gebäude statt.

2005 verkaufte die damalige Bahngesellschaft Vivico die Halle mit dem 20000 Quadratmeter großen Gelände mit geschütztem Baumbestand an eine Mineralölfirma.

Seitdem steht das Gelände bzw. das Gebäude leer.

Als ich diese Location besucht habe wurde mir mitgeteilt dass die Nebengebäude abgerissen werden sollen. In der Halle soll angeblich ein Restaurantbetrieb einziehen mit außenliegendem Biergarten.

 

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Lassen wir uns einfach mal positiv überraschen.

Leider konnte ich keinerlei Bildmaterial zum Originalzustand dieses Kraftwerkes finden.

 

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München, März 2019

Kleiner Soldatenfriedhof mitten auf dem Stadtfriedhof Karlsbad. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch noch ein sowjetisches Ehrenmal. Das interessanteste sind aber die vielen sehr gut erhaltenen und gepflegten deutschen Grabstätten (Berliner Gräber). Zusätzlich kann man auch noch auf dem Nachbargrundstück den jüdischen Friedhof besichtigen. Dieser ist frei zugänglich. Also insgesamt eine tolle Location.

 

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Auf dem Stadtfriedhof in Karlsbad ruhen Tote des Ersten und Zweiten Weltkrieges, darunter Verstorbene aus den Krankenhäusern und Lazaretten, die insbesondere aus Berlin evakuiert wurden sowie zivile Kriegsopfer, die im Bereich der sogenannten Berliner Gräber bestattet wurden.

 

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Von 1992 bis 1993 richtete der Volksbund die Gräbflächen des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie die der Berliner Gräber her.
Die Gräber des Ersten Weltkrieges erhielten eine Rasendecke, Symbolkreuzgruppen und ein kleines Hochkreuz mit Gedenktafel. Das Grabfeld mit den erkennbaren Einzelgräbern des Zweiten Weltkrieges wurden eingeebnet, die Gräber wurden durch Granitkreuze gekennzeichnet, die die Namen, Daten und Dienstgrade der Gefallenen tragen. Eine angrenzende Fläche wurde ebenfalls planiert und die dort Ruhenden auf zwei Bronzegußtafeln namentlich erfasst.

Zentrale Gedenkstätte für die Toten beider Weltkriege ist der Altan (offenes Friedhofshäuschen) mit der Gedenkinschrift in tschechischer, russischer und deutscher Sprache.

 

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Einige Kriegsgräber im Eingangsbereich des Friedhofes wurden eingebettet und zu einer Wiese für anonyme Bestattungen umgestaltet. Die verbliebenen Gräber wurden planiert und durch Symbolkreuzgruppen gekennzeichnet. Die Namen der Toten sind in 14 Bronzegusstafeln an einem Rondell mit Hochkreuz eingelassen. Eine Gedenktafel weist auf die hier Bestatteten hin.
Hier ruhen 2.100 Gefallene des II. Weltkrieges.

In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der sowjetische Soldatenfriedhof.

 

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Der Jüdische Friedhof in Karovy Vary (deutsch Karlsbad) wurde 1868/69 angelegt. Auf dem jüdischen befinden sich heute noch circa 700 Grabsteine. Auf dem Friedhof, der weiterhin genutzt wird, wurden auch jüdische Kurgäste aus verschiedenen Ländern bestattet.Die jüdische Gemeinde in Karlsbad hatte maßgeblichen Anteil am Aufschwung dieses berühmten Kurortes. Seinerzeit waren 10% seiner Einwohner Juden. Auch heute ist in Karlsbad die einzige jüdische Gemeinde in der ganzen Karlsbader Region, die bisher ihren eigenen Friedhof und eine aus dem 19. Jhd. stammende Trauerhalle verwaltet.

 

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Karlsbad, Feb.2018

Schöne kleine gepflegte Anlage. Interessant sind hier aber auch die daneben liegenden sehr gut erhaltenen Grabstätten bekannter deutscher Persönlichkeiten der Ortschaft Marienbad.

 

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Die während der Kriegszeit auf dem städtischen Friedhof angelegten Soldatengräber blieben über die Jahre hinweg erhalten. Ebenso die Fläche der sogenannten Berliner Gräber bzw. des Berliner Friedhofes, auf dem deutsche Verstorbene aus den Krankenhäusern der Stadt bestattet wurden.

 

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Der erste Bauabschnitt der Gesamtanlage erfolgte in den Jahren 1991 bis 1992. Alle Grabfelder wurden planiert und mit Rasen begrünt, die Soldatengräber durch Granitkreuze gekennzeichnet. Auf den Kreuzen sind die Namen und Daten sowie die Dienstgrade der Gefallenen zu lesen. Im zentralen Mittelpunkt des Grabfeldes steht das Hochkreuz, die Gedenkaussage wurde am Säulentor plaziert. Auf dem Berliner Friedhof wurden bei diesen Ausbauarbeiten die Grabplatten neu versetzt, so dass auch hier eine Rasenfläche entstand. Ein kleiner Gedenkplatz, in dessen Mittelpunkt eine vom akademischen Bildhauer Viteslav Eibel aus Marienbad geschaffene Skulptur in Form einer Trauernden steht, erhielt eine separate Gedenkaussage.Ein Altan (offenes Friedhofshäuschen) bildet am Friedhofsrand den Übergang von der Kriegsgräberstätte zum Berliner Friedhof.In einem zweiten Bauabschnitt wurde 1995 der Berliner Friedhof aufgelöst und die Fläche für den Ausbau eines Sammelfriedhofes mit ca. 2.000 Gräbern hergerichtet. Die Grabplatten wurden entfernt und die Gräber der Ziviltoten mit den geborgenen Gefallenen aus West- und Nordböhmen, die ursprünglich nach Cheb (Eger) überführt werden sollten, überbettet.

 

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Auf zwei Grabfeldern stehen Granitkreuze mit den Namen und Daten der Toten, ein drittes Grabfeld ist noch nicht belegt. Ein Sammelgrab, das durch Symbolkreuzgruppen gekennzeichnet ist, erhält Granitpultsteine mit den Namen der hier Ruhenden. Anfang 2001 wurde ein Gedenkbuch mit den Namen der in West- und Nordböhmen nicht geborgenen Toten im Altan montiert und eine Rundstele mit den Namen der unter den Unbekannten in Einzelgräbern Ruhenden aufgestellt.

 

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Auf diesem Friedhof ruhen 2.578 Kriegstote des Zweiten Weltkrieges.Die Einweihung fand am 24. Oktober 1992 statt.

 

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Marienbad, Februar 2018

Große weitläufige Anlage. Auf dem katholischen Friedhofsgelände sind neben den tschechischen Gräbern aber auch noch einige alte deutsche Gräber erhalten geblieben.

 

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Diese Kriegsgräberstätte für deutsche Kriegstote des Zweiten Weltkrieges in der Tschechischen Republik hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in den Jahren 2008 bis 2010 errichtet. Die Stadt Cheb stellte dafür das Gelände auf dem städtischen Friedhof zur Verfügung. Inzwischen wurden hier 5 711 Tote bestattet. Darunter befinden sich auch zahlreiche Menschen, deren Identität leider nicht zu ermitteln war. Weitere Einbettungen werden folgen. Nach Abschluss der Arbeiten sollen hier einmal über 7 700 Kriegstote ruhen. Die Namen und Lebensdaten der vom Volksbund identifizierten Toten sind auf Grabkreuzen verzeichnet. Auf den Pultsteinen stehen die Namen der hier bestatteten Kriegstoten, die zwar nicht direkt identifiziert werden konnten, aber auf dem Friedhof bestattet sind. Ein besonderes Gedenkbuch enthält außerdem die Namen der bei den Umbettungen nicht zu bergenden Kriegstoten.

 

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Cheb, Februar 2018

Brikettfabrik Herrmannschacht

 

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Wieder mal eine tolle Location gefunden. Diesmal durfte ich eine alte Brikettfabrik fotografieren.

Hier konnte ich mich frei bewegen und so in aller Ruhe meinem Hobby nachgehen.

Dieses Fabrikgelände kann ich nur empfehlen. Diese alte Technik ist einfach nur Sehenswert.

 

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Wie immer etwas zur Geschichte.

 Die Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz wurde 1889 errichtet, um die Zuckerfabrik Zeitz mit günstigen Brennstoffen zu versorgen. Die Fabrik gilt als weltweit älteste erhaltene Brikettfabrik der ersten Generation. Mit Ausnahme des Transmissionsantriebs (Elektromotor) blieb die technische Ausstattung der Fabrik im Originalzustand erhalten.

Im Zuge der Industrialisierung entstand in Zeitz 1858 eine Zuckerfabrik. Zur Energieversorgung der Fabrik ließ der Fabrikdirektor Richard Herrmann ab 1865 im Umfeld von Zeitz Braunkohlefelder erschließen. Ab 1866 wurde der Schacht „Neue Sorge“ abgeteuft. Gegenüber der Zuckerfabrik entstand 1880/81 unmittelbar an der Eisenbahnstrecke eine Kohleverladestation, die über eine Seilbahnanlage mit dem Schacht verbunden war. Ab 1883 führte die Seilbahn direkt zum Kesselhaus der Brikettfabrik.

An der Verladestation bestand zunächst eine Nasspresssteinfabrik, die ab 1889 durch eine moderne Brikettfabrik mit zwei Brikettpressen und zwei Tellertrocknern abgelöst wurde. 1895 erfolgte der Einbau einer weiteren Presse und eines dritten Trockners. Bei der Brikettierung von Braunkohlenstaub erfolgt eine Pressung des mechanisch und thermisch aufbereiteten Braunkohlenstaubes (Nassdienst, Trockendienst) lediglich unter hohem Druck ohne Zugabe von Bindemitteln. Benannt wurde die Fabrik nach dem Zuckerfabriksdirektor Richard Herrmann. Die Brikettfabrik wurde ohne grundlegende Modernisierung bis zum Jahresende 1959 betrieben. Der mechanische Antrieb erfolgte über eine einzige 12-PS-Dampfmaschine, später Elektromotor und Transmission.

Bereits 1961 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt, was die Demontage einzelner Anlagenteile und Umnutzung einzelner Hallen nicht verhindern konnte. Nach Gründung des Vereins „Mitteldeutscher Umwelt- und Technologiepark e.V.“ (MUT) (1994), der die Trägerschaft für die Anlage übernahm, erfolgte ab 1996 die schrittweise Rekonstruktion. Die Brikettfabrik Herrmannschacht Zeitz gilt heute in ihrer Gesamtheit aus Verwaltungs-, Wohn- und Funktionalbauten weltweit als die älteste erhaltene Brikettfabrik der ersten Generation. Der Maschinenbestand stammt weitgehend aus den 1870er und 1880er Jahren. Als wichtiger Sachzeuge der mitteldeutschen Industrie- und Bergbaugeschichte erfolgte am 19. April 2009 die Aufnahme in die Europäische Route der Industriekultur.

 

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Bei Interesse einfach Kontakt zur Objektleitung aufnehmen. Ich wurde sehr nett empfangen, bekam eine Info zur Geschichte und konnte danach auch sofort mit dem fotografieren beginnen.

Eingeplant sind jeweils 4-6 Stunden was vollkommen ausreichend ist.

 Also einfach mal hinschauen.

 

http://www.mut-zeitz.de/

 

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Zeitz, Februar 2018

 

 

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